Ich schreibe für das Dossier der ZEIT und mache Podcasts. Über Menschen und Maschinen.
Geboren und aufgewachsen in Köln. Nach dem Abitur ein Jahr in Buenos Aires Zwiebeln geschält, dann Studium der Politikwissenschaft und Philosophie in Marburg, Frankfurt am Main, Stellenbosch und Madrid, nebenher bei der Lokalzeitung gearbeitet. 2021 den 16. Jahrgang der Reutlinger Reportageschule besucht.
Danach stipendienfinanzierte, teils monatelange Recherchereisen nach Nigeria, El Salvador und Äthiopien. Außerdem über russische Bitcoin-Minen, Hongkongs letzte Neonreklamen und exzentrische Milliardäre in Honduras berichtet.
Dazu immer wieder journalistische Experimente: den eigenen Alltag einem KI-Agenten überlassen, in 119 Stunden mit dem Zug von Istanbul nach Lissabon gefahren, 25 Stunden am Stück Schach gespielt.
2024 mit dem Kellen Fellowship zwei Monate im Silicon Valley: OpenAI, Hackathons, Stanford. Seitdem abwechselnd erstaunt und verunsichert von künstlicher Intelligenz. 2026 Journalist in Residence am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), mit der Frage, wie KI unsere Arbeit verändert.
Mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Podcastpreis und dem Ernst-Schneider-Preis, 2023 vom medium magazin unter die „Top 30 bis 30“ gewählt. Nominiert für den Deutschen Reporterpreis, den Axel-Springer-Preis, den Herbert Quandt Medien-Preis und den Georg von Holtzbrinck Preis. Alle Preise, Nominierungen und Stipendien →
Vier Folgen über den Schach-Hype und den Betrugsskandal um Magnus Carlsen und Hans Niemann.
gewonnen Deutscher PodcastpreisFünf Folgen aus dem Silicon Valley über das Drama um OpenAI und den Wettlauf um eine allmächtige KI.
Sechs Gedankenexperimente, darunter meine Folge „Die Algokratie“: Was wäre, wenn eine KI unser Land regierte?
Features und Reportagen.
Als Moderator buchbar für Podien, Konferenzen und Diskussionen. Dazu Keynotes und Impulsvorträge über künstliche Intelligenz, die Menschen, die sie bauen, und alle, die mit ihr leben müssen. Anfragen an booking@yvesbellinghausen.de